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Anbau

Hanf (Cannabis Sativa L.) ist ein 1- jähriges Fasergewächs, das entweder männliche oder weibliche Blüten bildet. Er zeichnet sich durch sein schnelles Wachstum und seine Widerstandsfähigkeit aus.  

Hanf wächst in nahezu jedem Breitengrad innerhalb von nur vier Monaten vom feinen Samen bis zur mehreren Meter hohen Pflanze heran, ohne den notwendigen Einsatz von übermäßiger Bewässerung (im Gegensatz zur Baumwolle), Pestiziden, Unkrautvertilgungsmitteln oder sogar Dünger.  

Geerntet wird Hanf in sogenannter „Koppelernte“: zunächst werden die oberen Pflanzenteile, die die Hanfsamen enthalten, und dann der Rest geschnitten. Durch die Koppelernte wird der Ertrag gesteigert.  

 

Hanfanbau und die Vorteile für die Landwirtschaft

  • keine Unkrautbekämpfung und kein Pflanzenschutz erforderlich
  • ausgezeichnete Vorfrucht;
  • verbessert die Böden durch weitverzweigtes und tiefes Wurzelsystem;
  • positive Auswirkung auf die Bodengare (der optimale physikalische,    chemische und biologische Zustand des Landes ist gegeben);
  • Hanf ist selbstverträglich – wiederholter Anbau ist auf dem gleichen Acker möglich;
  • guter Deckungsbeitrag sobald die Nutzungsmöglichkeit der ganzen Pflanze gegeben ist;

Momentan fehlen uns lokal noch die Verarbeitungsmaschinen für die Stängel; mithilfe erhöhter Nachfrage und motivierter Köpfe kann täglich an dieser Produktentwicklung gearbeitet werden.